Das Galaxy Nexus will nicht schlafen

Das GN

Das Galaxy Nexus ist das coolste Smartphone das ich bisher hatte, was bei meinem zweijährigen Neukaufzyklus nicht weiter verwunderlich ist. Seit fast einem Jahr verwende ich es jetzt schon und bin immer noch sehr zufrieden: Es ist superdünn, hat ein großes Display und einen schnellen Prozessor. Mit cyanogenmod 10.1 experimental ist man auch mit der nicht mehr ganz akutellen Hardware softwaremäßig immer noch am Puls der Zeit.

Schlaflosigkeit

Doch seit einigen Tagen schaltete sich das Display des tollen Geräts immer wieder ungefragt ein und leerte so den Akku in weniger als der halben Zeit als gewohnt. Auch sonst zeigte mein Handy einige merkwürdige Verhaltensweisen, die ich nicht reproduzieren konnte. Jetzt habe ich das Gerät wirklich nicht sehr geschont und es wurde auch ab und zu einer gewissen Feuchtigkeit ausgesetzt. Deshalb war meine erste Vermutung, dass es sich um einen feuchtigkeitsbedingten Hardware Defekt handelt. Wie so oft, wurde ich von google eines besseren belehrt, denn das Problem ist weit verbreitet und was noch viel erfreulicher ist: es lässt sich in wenigen Sekunden beheben (zumindest in meinem Fall):gn_usb Der USB Anschluss wurde beim (schlampigen) Anstecken des Ladekabels wohl ganz leicht verbogen, auf jeden Fall reichte es den Abstand zwischen der sehr feinen Zunge (im Foto in der Mitte unten) und dem unteren Rand mit einem Zahnstocher etwas zu vergrößern. Ich hatte dazu den Akku entfernt und war sehr vorsichtig 😉

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Unity Application switcher

Nach langem hin und her bin ich jetzt (Ubuntu 13.04 beta) doch auch bei der Ubuntu Unity Oberfläche gelandet, denn unter xfce (xubuntu) gab es auch so manches Problemchen (ich sag nur Sound, Netzwerkmanager, …). Einige Sachen sind gewöhnungsbedürftig, aber was gar nicht geht ist der Unity-application-switcher. Die ALT-TAB Kombination wurde in ihrem Verhalten verändert, worauf ich mich trotz gutem Willen nicht umstellen kann.

Glücklicherweise kann das relativ einfach geändert werden (siehe askubuntu ). Was in der default Installation von Ubuntu allerdings fehlte war das Paket compiz-plugins, das die rettende Option „Static Application Switcher“ enthält. Also apt-get install compiz-plugins und (fast) alles wird gut.

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E-Mails von /var/mail nach ~/Maildir

Eigentlich speichere ich meine E-Mails in $HOME/Maildir im Maildir Format. Durch eine Fehlkonfiguration im MTA kann es aber passieren, dass die E-Mails in /var/mail/<username> landen. Um diesen Fehler für alle Benutzer am System nachträglich zu korrigieren reicht der Einzeiler:

for i in /var/mail/* ; do formail -s procmail -d ${i##*/} < $i ; done

Dazu muss natürlich das procmail Paket installiert sein und die entsprechenden procmail-Regeln entweder im Benutzerverzeichnis als ~/.procmailrc oder in /etc/procmailrc liegen. Hier ein Beispiel:

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Server-Migration

Es hat sich so ergeben, dass ich circa alle zwei Jahre meine Server auf neue Hardware verlege. Bei den gemieteten root-servern kommen dabei immer neue IP-Adressen ins Spiel. Da das Update der DNS-Einträge ein wenig zeitversetzt geschieht und das den Zeitpunkt der Umstellung nicht ganz genau planen lässt, ist es günstig alle Anfragen von der alten IP-Adresse auf die neue umzuleiten. Mit iptables ist das sehr einfach, hier das Skript, das nicht nur Webanfragen, sondern auch Mailserver (SMTP und IMAP/POP) umleitet. Das Skript muss am alten Server ausgeführt werden, wobei 10.0.0.1 hier die IP-Adresse des neuen Servers ist.

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Xfce und xfrun

Die merkwürdigen Userinterface Änderungen der letzten Ubuntu Versionen (Unity) haben mich bereits vor geraumer Zeit bewogen, auf Xfce als Desktop System umzusteigen. Ich bin äußerst zufrieden, da es eigentlich alles beinhaltet, was ich am Desktop benötige. Leider gibt es in der aktuellen Version (Xfce 4.10 in Ubuntu 12.10) ein Problem mit dem Programm-Starter xfrun4 (das jetzt xfce4-appfinder heißt und IMO etwas überladen ist), der über ALT-F2 aufgerufen wird (mehrere Bugreports, zum Beispiel hier).

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/var auf eine andere Partition linken

Das Problem: Kein Platz mehr auf /var

Es ist also wieder einmal passiert: Der Heimserver, der eigentlich nie für große Datenbank-Arbeiten gedacht war schlägt sich tapfer als Tileserver für Openstreetmap Karten. Nachdem das bei der Installation nicht abzusehen war, habe ich /var nicht auf eine eigene Partition gelegt und die root-Partition ist jetzt natürlich voll.

Jetzt könnte man ein bestehendes Logical Volume verkleinern (zuvor natürlich auch das unterliegende Filesystem) und den neu freigegebenen Platz für ein neues LV verwenden und dieses dann unter /var mounten. Der Quick-and-dirty-workaround ist /var einfach auf eine bestehende Partition zu verschieben und dann zu verlinken (softlink). Gesagt, getan, nur apparmor, der Sicherheitsdienst von Ubuntu-Linux ist damit nicht ganz einverstanden.

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Kontaktdaten von Telefonnummern aus dem eigenen Adressbuch

Bei manchen Mobilfunk-Anbietern in Österreich bekommt man eine SMS, wenn jemand versucht hat anzurufen und man selbst gerade nicht erreichbar war. Die SMS schaut dann so ähnlich aus wie der erste Screenshot.

Aus technischen Gründen kann in der SMS nur die Nummer, nicht aber der Name des Anrufers aus meinem Telfonbuch stehen. Das wäre aber gerade recht spannend, denn ich kann mir leider nicht alle Namen zu den Nummern in meinem Adressbuch merken (dann wäre das Adressbuch ja auch umsonst). Um das so unkompliziert wie möglich zu lösen, habe ich eine winzige App geschrieben, die als Eingabe den Text der SMS nimmt und die dort enthaltenen Nummern im Adressbuch auflöst. Super simpel.

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android  apps  java 

owncloud upgrade

Owncloud finde ich ein spannendes Projekt, hauptsächlich wegen der Möglichkeit von unterschiedlichen Geräten und mit unterschiedlichen Personen Daten auszutauschen. Für Kalender und Adressen verwende ich andere Systeme. (Update Aug. 2013: Jetzt werden auch der Kalender und die Kontakte von owncloud verwaltet).

Installation und upgrade ist eigentlich ganz einfach, dazu gibt es genügend Anleitungen im Netz (owncloud Installation). Zum Upgrade reicht es, das neue Archiv über das alte zu entpacken, Konfigurationsdateien und Daten werden dabei nicht verändert. Hat man jedoch nach der Installation das owncloud Verzeichnis umbenannt, benötigt man einen speziellen switch beim entpacken des Archivs:

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Mongoimport von CSV Dateien mit X/Y Koordinaten

Die Daten von Geonames können in einem wunderbaren CSV-Format länderweise heruntergeladen werden. Der Import der Daten in mongo ist wirklich einfach. Zuerst benötigen wir eine Header-Datei, in der die Spalten definiert sind (siehe dazu das entsprechende readme).

cat header.txt
id	name	asciiname	alternatenames	latitude	longitude	featureclass	featurecode	countrycode	cc2	admin1	admin2	admin3	admin4	population	elevation	dem	timezone	modification

Die Felder müssen natürlich mit Tabulatoren getrennt sein, wie in der von mir heruntergeladenen AT.txt Datei mit den Geonames Einträgen für Österreich. Anschließend den Header und die Daten zusammen kopieren und mit mongoimport in die Datenbank einspielen.

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csv  GIS  mongo  sed 

DigiTab Version 1.2.1

Digitab ist eine App für Android Tablet-PCs (und große Smartphones) zum digitalisieren von geometrischen Formen. Zu den Funktionen von DigiTab zählt unter anderem:

  • Digitalisieren von Geometrie und speichern im GML-Format
  • Cloud-Speicher auf komplett.cc wo GML auch gleichzeit in das Shapefile Format konvertiert wird
  • intelligentes Autovervollständigen für ihre thematischen Informationen (Grundlagen als CSV)
  • Online Karten: OpenStreetMap, Bing-Maps (auf Wunsch weitere)
  • Offline Karten: Raster auf dem Device-Speicher im TMS-Format, Vektoren im GML-Format
  • CSV-Export der thematischen Daten

Finden Sie alle Informationen zur App auf der eigenen Seite dazu.

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