Datentransfer mit rsync, openssh und cyanogenmod am Galaxy Nexus

Datentransfer

Um unter Linux Dateien auf das Galaxy Nexus zu kopieren gibt es leider keine einfache und performante Lösung. Mit Airdroid kann man wunderbar ein, zwei Dateien hin und her kopieren, der Transfer läuft über das Wlan, was von haus aus schon eine Geschwindigkeitsbeschränkung mit sich bringt. Alle meine Versuche mit mtp (auch unter Ubuntu 13.04) brachen regelmäßig ab und waren auch nicht von hohen Geschwindigkeiten gekennzeichnet.

cyanogenmod, openssh, rsync

Ganz anders verhält es sich mit rsync über ssh, getunnelt durch adb via USB. Hier erreicht man wirklich sehr zufriedenstellende Transferraten (für große Dateien lesend 15 MB/s). Eine ausführliche Anleitung dazu gibt es bei alainwolf.ch. Hier eine Kurzfassung, wie ich den Kopiervorgang starte. Voraussetzungen:

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Das Galaxy Nexus will nicht schlafen

Das GN

Das Galaxy Nexus ist das coolste Smartphone das ich bisher hatte, was bei meinem zweijährigen Neukaufzyklus nicht weiter verwunderlich ist. Seit fast einem Jahr verwende ich es jetzt schon und bin immer noch sehr zufrieden: Es ist superdünn, hat ein großes Display und einen schnellen Prozessor. Mit cyanogenmod 10.1 experimental ist man auch mit der nicht mehr ganz akutellen Hardware softwaremäßig immer noch am Puls der Zeit.

Schlaflosigkeit

Doch seit einigen Tagen schaltete sich das Display des tollen Geräts immer wieder ungefragt ein und leerte so den Akku in weniger als der halben Zeit als gewohnt. Auch sonst zeigte mein Handy einige merkwürdige Verhaltensweisen, die ich nicht reproduzieren konnte. Jetzt habe ich das Gerät wirklich nicht sehr geschont und es wurde auch ab und zu einer gewissen Feuchtigkeit ausgesetzt. Deshalb war meine erste Vermutung, dass es sich um einen feuchtigkeitsbedingten Hardware Defekt handelt. Wie so oft, wurde ich von google eines besseren belehrt, denn das Problem ist weit verbreitet und was noch viel erfreulicher ist: es lässt sich in wenigen Sekunden beheben (zumindest in meinem Fall):gn_usb Der USB Anschluss wurde beim (schlampigen) Anstecken des Ladekabels wohl ganz leicht verbogen, auf jeden Fall reichte es den Abstand zwischen der sehr feinen Zunge (im Foto in der Mitte unten) und dem unteren Rand mit einem Zahnstocher etwas zu vergrößern. Ich hatte dazu den Akku entfernt und war sehr vorsichtig 😉

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